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Wolfgang Weller, Piano-Recitals und Soloauftritte 1972 - 1989 Wolfgang Weller, Piano-Recitals und Soloauftritte 1990 - 2006
Wolfgang Weller studierte Klavier an den Musikhochschulen in München und Freiburg bei den Professoren Jaime Padrós
, Martin Piper und Rosa Sabater.
Er erhielt bei Wettbewerben Preise, u.a. den "Premio Ruiz Morales" für die beste Interpretation spanischer Klaviermusik durch einen Ausländer. Produktionen: TB, TV, Rundfunk, CDs.
Wolfgang Weller pflegt neben den gängigen Repertoire-Stücken auch bedeutende, zu unrecht vernachlässigte Werke der Klavierliteratur, z. B. Werke von
Charles Valentin Alkan, Federico Mompou und Leopold Godowsky. Höhepunkte seiner
bisherigen solistischen Laufbahn waren u.a. die zyklischen Aufführungen sämtlicher Klaviersonaten und der neun Symphonien Ludwig van Beethovens in Franz Liszts
Klavierfassung, Gedächtniskonzerte (Schubert, Chopin, Mozart, Rachmaninoff, Linder,
Messiaen, Schumann) und seinen eigenen Kompositionen gewidmete Konzerte.
Wolfgang Weller sieht es als besondere Aufgabe, auch abseits der großen Kulturzentren den Menschen die Musik aus dem Bereich der Hochkultur nahe zu bringen. Mit dem Geschichtsverein
Munderkingen konnte er die bisher verschollenen Klavierwerke der oberschwäbischen Komponisten Isfrid Kayser und Sixtus Bachmann
in einer Reihe von Konzerten wieder hörbar machen, in Zusammenarbeit mit dem Südwestfunk Tübingen auch einer breiteren Hörerschar. Außerdem gilt dem Ehinger Komponisten Gottfried Linder seine besondere Aufmerksamkeit. Wolfgang Weller ist Gründer und künstlerischer Leiter der Öpfinger Schloßkonzerte.
Wolfgang Weller gilt als der Pianist mit dem derzeit wohl größten und einem zugleich stilistisch weitgefächerten Repertoire:
mehrere tausend jederzeit abrufbare Einzelstücke von über einhundert Komponisten. Er beherrscht das gesamte Klavierwerk u. a. von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus
Mozart, Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin,
Carl Maria von Weber, Michael Glinka, Franz Schubert und Robert Schumann. Wolfgang Weller verzichtet im Konzert seit 1990 grundsätzlich auf das traditionelle
Auswendigspielen. Im Jahre 1998 leitete er den “1. Internationalen Tempo-Giusto-Kongress” mit Referenten, Künstlern und Teilnehmern aus dem In- und
Ausland.
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